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Umfrage: Clothing The Gap. Kleidung für Menschen mit Behinderung

by HandicapX

Unterstützt die Universität Mannheim bei Ihrem Projekt: Clothing the Gap. Kleidung für Menschen mit Behinderung!

Bereits seit 10 Jahren führt die Universität Mannheim mit „Enactus- unternehmerisch die Welt im Kleinen verbessern!“ Projekte durch, um theoretisches Wissen praktisch in sozialen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Bereichen anzuwenden.

Ein aktuelles Projekt ist Kleidung für Menschen mit Behinderung individuell auf die Bedürfnisse zugeschnitten zu entwickeln. Dafür benötigt das Projekt-Team DEINE UNTERSTÜTZUNG! Hilf auch Du dabei die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen und nimm an folgender Umfrage teil:

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Herausforderung:
Kleidung für Menschen mit Behinderung ist sehr oft nicht auf deren individuelle Bedürfnisse zugeschnitten. So ist es häufig der Fall, dass Rollstuhlfahrer bei der Suche nach Bekleidung auf diversere Schwierigkeiten stoßen, wie z.B. Hosen die am Bund zu eng sind, Ärmel von Shirts und Pullovern, die nicht ausreichend gepolstert sind oder auch Schuhe, welche in den normalen Konfektionsgrößen unpassend sind.
Ein weiteres Beispiel sind Personen, die an Multiple Sklerose leiden und spezielle Anforderungen an ihre Kleidung stellen. So dürfen Röcke und Hosen wegen der Stolpergefahr nicht zu lang sein. Es sollte ebenso darauf geachtet werden, dass Kleidungsstücke nicht zu schwer sind (insbesondere Kleidung wie Wintermäntel), da das Anziehen davon sonst zu einem zu großen Kraftakt wird. Auch entscheidet man sich oft lieber für knopf- und reißverschlussfreie Kleidung, da diese einfacher anzuziehen ist.

Konzept:
Um behindertengerechte, individuelle Funktionskleidung herzustellen, wollen wir ein Projekt gründen, in dem Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung selbst Kleidung herstellen, die ganz auf ihre Wünsche zugeschneidert ist.

Derzeit arbeiten wir daran, genauere Informationen über die genauen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung bezüglich behindertengerechter Kleidung zu gewinnen. Dafür haben wir eine Umfrage (sowohl Online- als auch Papier-Version) erstellt und somit erste Kenntnisse über Anforderungen an Kleidung, Marktpotenzial und Zahlungsbereitschaft der Kunden gewonnen. Wir möchten jedoch dieses Wissen durch die Ausweitung der Umfrage und Befragung möglichst vieler weiterer Menschen mit Behinderung intensivieren. Daneben sind wir noch auf der Suche nach einem sozialen Partner für die Produktion, d.h. einer Behindertenwerkstatt, möglichst mit Erfahrung in der Textilverarbeitung, die schlussendlich die Kleidung herstellen wird. Da es uns an Wissen im Bereich Design/Textilverarbeitung mangelt, suchen wir parallel dazu nach Näh/Design-Experten. Dies dient zum einen dazu, möglichst viel Wissen, Informationen und ggf. Kontakte für spätere Materialbeschaffung und Vertrieb zu gewinnen. Zum anderen benötigen wir – je nach Werkstatts-Partner – evtl. einen Fachmann, der die Produktion vor Ort betreut.

Ziel:

Das Projekt zielt darauf ab, behindertengerechte Kleidung gleichzeitig von und für Menschen mit Behinderung herzustellen. Unser Ziel ist es, mit einer Behindertenwerkstatt im Umkreis zusammenzuarbeiten: mit Unterstützung eines Gruppenleiters der Einrichtung oder eines externen „Näh-Experten“ sollen hier Kleidungsstücke hergestellt werden, die den modischen sowie praktischen Anforderungen und Wünschen von Menschen mit Behinderung entsprechen. Dadurch unterstützt „Clothing the Gap“ nicht nur die im Projekt angestellten Werkstättenarbeiter, sondern die Gesamtheit der Menschen mit Behinderung in der Bevölkerung. Unsere Vision ist die Erstellung eines eigenen Modelabels mit bundesweiter Reichweite, um möglichst vielen Menschen bedarfsgerechte und modische Kleidung zu ermöglichen.

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